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ichundsoalda

ich stell mich mal vor

so mein freund,

ich grüße dich. hab vorhin einfach beschlossen mir einen blog einzurichten.

von meiner nicht wirklich vorhandenen intention sollte ich vielleicht jetzt mal berichten ... es geht mir nicht darum hiermit die welt zu verbessern oder einzig und allein über ein und dasselbe thema zu berichten, zu diskutieren und zu denken, das mich beschäftigt ... es gibt keinen sozialen hintergrund. ich will keine tiere retten, keine kinder oder allgemein: menschen.

nee du, ich hab mir gedacht, dass es in meinem leben viele stimmungen gibt .... oft bin ich albern, rede nur müll und find mich dabei auch noch selbst witzig ^^ , ärgere damit also auch noch meine umwelt, falle ihnen auf die nerven.... du weißt wovon ich rede ....

also warum soll ich nicht versuchen die anzahl der opfer zu vervielfachen, wa?! )

klar, man muss immer davon ausgehen, dass möglichst viele leute gerade deinen scheiß lesen, sonst macht das hier doch keinen sinn, oder?

ich mein: du schreibst doch auch tagebuch, um andere neugierig zu machen und provozierst die neugierigen blicke deiner mutter, um DANN den herbsten streit auszufechten.

hehe, ich kann mich irren. mir selbst ist es so mal passiert. kann mich nicht daran erinnern aus diesem grunde tagebuch geführt zu haben.

also,

du weißt bescheid:
die themen werden variieren....

ich schau mal was sich tun lässt .... und vor allem wie oft ich bock haben werde tatsächlich zu schreiben.

vielen dank für deine aufmerksamkeit, günther und keep reading!

paulaka

18.7.07 13:34


oh mann, ich werde alt !

pass auf,

wo ich jetzt genau anfangen soll, weiß ich gar nicht. es geht um das leben, um mich und um all die dinge, die ich irgendwie verpasse.

es geht um meine art zu leben. man würde sie nicht als exzessiv bezeichnen. gut, die definition der perfekten lebensweise ist subjektiv, ja, das ist mir auch schon aufgefallen. doch irgendwo gibt es in all den subjektiven definitionen parallelen und nähert man sich diesen an... würd man die existenz einer orthogonalen feststellen. ^^

ich habe das gefühl, dass ich zur zeit gefangen bin. gefangen in vier blauen wänden oder gefesselt an einer leine, die von hier bis zur uni reicht und am wochenende mal zu wirschen leuten, die zwanghaft spaß haben wollen und doch nur unnützen scheiß anstellen. nicht, dass mir die wochenenden keinen spaß machen, aber seit freitag... na, das wäre eine andere geschichte.

geistig bin ich ebenfalls gefangen. in einer unzufriedenheit, umgeben von sorgen, die immer wieder dieselben sind. immer und immer wieder. umschwirrt von ängsten. fragen. zweifeln. motivationsdefiziten. und um den kreis zu schließen: unzufriedenheiten. hey, die unsicherheiten hab ich vergessen.

so lass ich mich von all den negativen dingen einkesseln und vergesse dabei, dass sich die zeit nicht mal eben auf || pause || setzen lässt. nein, sie läuft gnadenlos weiter und verhält sich dabei so rücksichtslos. alles liegt an dir...

und daran wie schnell du daran arbeitest ... wie schnell du wieder in den für dich grünen lebensbereich kommst.

und wenn du da eben nicht hinkommst... dann haste pech gehabt.

nun gut,

jetzt wirste dir vielleicht denken oder mir altklug sagen wollen, dass jede phase ihren sinn hat. und das ist ja auch nicht verkehrt. aber die zeit rennt trotz allem davon und trotz allem verpasse ich.

komischer weise gibt es immer diese leute, die alles schaffen und denen es immer gut zu gehen scheint. sie würden dir nie etwas anderes sein.

wollen die mich verarschen oder haben die ne andere lebenseinstellung?

ich bin 20. und könnt jetzt schon behaupten stehen geblieben zu sein. dabei dachte ich, dass so etwas nur 50 jährige sagen können.

ich kann noch keine 20 jahre alt sein...altaaaaa ^^ darauf komm ich ja mal nicht klar. wenn andere familiengründungen nicht mehr abgeneigt sind, könnt ich ... ach verdammt, da fehlt mir die eloquenz.

...

noch ein versuch: wenn andere schon in selbstsicherheit, persönlichkeit und souveränität baden, hab ich das gefühl noch immer die zu sein, die eingeschüchtert mit beamten telefoniert, sich in keine diskussionen mit einer eigenen meinung einschalten kann und keinem in die augen blicken kann, der sie verzaubert, die nie dem typen ihrer träume auch nur einen funken zuneigung entegenwerfen könnte.

ach. hach. hmpf.

daher kann ich noch keine 20 jahre alt sein.

ich mein ... hey, ich will jetzt nicht, dass du denkst, dass ich so ne verkappte informatikstudentin bin... die keine freunde und keinen spaß hat. irgendwie hab ich bisher dann doch alles gut hingekriegt, aber frag ich mich, ob das alles so richtig ist. vielleicht hab ich mich auch nur unter einem mäntelchen versteckt, unter schauspielerischen fähigkeiten...

vielleicht bin ich ein fake ... unter der maske ist das original noch nicht vollendet.

ich spiele gerade mit offenen karten, denn ich denke nicht, dass mich mein umfeld so, wie ich es soeben beschrieben hat, einschätzt.

das spielt auch keine primäre rolle.

ich wollte über die zeit und das alter schreiben und nachdenken.

aber ich bin einfach der meinung, dass ich die schönen dinge des lebens verpasse. ich verpasse es verliebt zu sein. ich weiß nicht was das ist. nein stop, das ist nicht perfekt formuliert. verliebtsein... was ist das schon? wie schnell kann das sein?

was ich nicht kenne, ist liebe. sind beziehungen. sind ernste beziehungen. es sind ernste, lange, vertraute beziehungen.nein, die kenne ich nicht. ich bin unfähig mir so etwas aufzubauen.

aus angst. aus angst? angst vor was?

aus ansgt vor nähe, vertrauen, verletzungen.

wie ausgelutscht. ausgelutscht? ja, auf eine weise schon. das hört man oft und doch ist es das, was mich gerad eben persönlich tangiert.

in allen bereichen bin ich risikofreudig, neugierig... nur wenn es darum geht, um menschen geht, bin ich feige.

und irgendwann werde ich morgens an einem sonnigen kalten wintermorgen erwachen. die sonne wird mein kahles schlafzimmer durchfluten und ich werde da sitzen, alleine ... über das laken streichen und feststellen: du hast etwas verpasst. etwas wichtiges. und ich werde erkennen, dass es nicht rückgängig zu machen ist... dass der zug abgefahren ist und ich ihn nicht zurückrufen kann.

und entweder werde ich dann an diesem objektiv betrachtet schönen tag beschließen auf die nächst beste Ü30-party zu gehen, mich neben all die menschen zu stellen, die mit der gleichen erkenntnis und dem gleichen panischen funken in den augen ihre gläser umklammern und auf dem letzten drücker versuchen etwas halbwegs nettes kennenzulernen... unter all dem, was eben übergeblieben ist.

oder

...

ich werde mit dieser bitteren erkenntnis leben. versuchen zu leben. es lernen zu leben.

mit der bitteren, traurigen erkenntnis, die an einem wunderschönen wintermorgen in mein bewusstsein gesprungen ist.

denn die zeit passt sich nicht an... die zeit ist ein ding für sich und läuft so voran wie es ihr gefällt. sie wird sich nicht deinen stimmungen, schicksalsschlägen oder bitteren erkenntnissen anpassen...

die zeit läuft.

...

alles andere liegt an dir.

31.7.07 23:08





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